Erasmus+ Austausch 2026 BG12 der BBS OHZ – Lernen, Leben und Erleben in Norwich

Im März 2026 nahmen elf Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums Jahrgang 12 der BBS Osterholz-Scharmbeck im Rahmen des Erasmus+-Programms an einem zweiwöchigen Austausch in Norwich (England) teil. Ziel der Reise war es, internationale Bildungssysteme kennenzulernen, interkulturelle Kompetenzen zu stärken und praktische Einblicke in den britischen Schulalltag zu gewinnen.

Die Anreise erfolgte gemeinsam per Bahn, Fernbus und Eurostar über London. Nach einem ersten Aufenthalt in der britischen Hauptstadt mit Sightseeing und eigenständiger Erkundung ging es weiter nach Norwich, wo die Gruppe auf dem Campus in Easton untergebracht war. Eine erste Campustour sorgte für Orientierung und ein schnelles Einleben.

Im Mittelpunkt des Aufenthalts stand die enge Zusammenarbeit mit dem City College Norwich sowie dem Paston College. Die Teilnehmenden begleiteten dort regelmäßig den Unterricht („Lesson Shadowing“) in verschiedenen Fachrichtungen wie Soziologie, Psychologie, Medien, Mathematik, Pädagogik oder Kriminologie. Dadurch erhielten sie einen authentischen Einblick in das britische Bildungssystem und konnten Unterschiede sowie Gemeinsamkeiten zum deutschen Schulalltag reflektieren.

Ergänzt wurde das Programm durch fachliche Workshops, unter anderem zur Lehrkräfteausbildung und zu didaktischen Konzepten im englischen Schulsystem. Auch ein eigener Präsentationsbeitrag der deutschen Gruppe vor britischen Schülerinnen und Schülern stärkte den Austausch auf Augenhöhe.

Neben dem schulischen Teil kam auch das kulturelle Erlebnis nicht zu kurz: Ausflüge führten die Gruppe unter anderem nach Cambridge sowie an die Küste nach Cromer. In Norwich selbst standen Sehenswürdigkeiten wie das Castle oder die Kathedrale auf dem Programm. Freizeitangebote auf dem Campus – vom Sport bis zu gemeinsamen Aktivitäten im Aufenthaltsraum – rundeten den Aufenthalt ab und stärkten das Gemeinschaftsgefühl.

Der Austausch bot den Teilnehmenden nicht nur wertvolle fachliche Einblicke, sondern auch die Möglichkeit, Selbstständigkeit zu entwickeln, neue Perspektiven kennenzulernen und internationale Kontakte zu knüpfen. Die Erfahrungen aus diesen zwei Wochen werden die Schülerinnen und Schüler langfristig begleiten – sowohl persönlich als auch beruflich.