Gemeinsam Zukunft gestalten – UNESCO-/Erasmus+-Austausch in der Türkei

Internationale Begegnungen, neue Freundschaften und gemeinsame Ideen für eine nachhaltige Zukunft: Vom 4. bis 9. Oktober 2026 nahmen vier Schülerinnen und Schüler der BBS Osterholz-Scharmbeck an einer UNESCO-/Erasmus+-Begegnung im türkischen Balıkesir teil.

Unter dem Motto „Creating Smart Communities for the Future“ (Gemeinsam zukunftsfähige Gemeinschaften gestalten) trafen sich Schülerinnen und Schüler aus Deutschland und der Türkei, um sich über wichtige Zukunftsfragen auszutauschen und gemeinsam an den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, kurz SDGs) zu arbeiten.

Neben den BBS Osterholz-Scharmbeck waren auch Schulen aus Braunschweig, Emden und Buxtehude vertreten. Begleitet wurde die Begegnung von Heinz-Jürgen Rickert, dem UNESCO-Landeskoordinator. Gastgeber war das türkische Gymnasium Fatma-Emin Kutvar Anadolu Lisesi, kurz FEKAL, dessen Schülerinnen und Schüler die deutschen Gäste herzlich willkommen hießen.

Im Mittelpunkt der gemeinsamen Arbeit standen Fragen rund um Nachhaltigkeit, Demokratie, gesellschaftliche Teilhabe und interkulturelle Verständigung. In verschiedenen Workshops entwickelten die Jugendlichen Ideen, wie Schulen und Gemeinschaften nachhaltiger, demokratischer und lebenswerter gestaltet werden können. Dabei ging es unter anderem um Klimaschutz, verantwortungsvollen Konsum und die Bedeutung demokratischer Werte.

Besonders beeindruckend waren die engagierten Vorträge und Präsentationen der Jugendlichen. Die vier Vertreterinnen und Vertreter der BBS Osterholz-Scharmbeck brachten sich aktiv ein und nutzten die Gelegenheit, ihre Perspektiven und Ideen mit den anderen Teilnehmenden zu teilen.

Doch nicht nur die gemeinsame Projektarbeit machte diese Reise zu einer besonderen Erfahrung. Auch abseits der Workshops fand ein reger Austausch statt. Bei gemeinsamen Aktivitäten, Gesprächen und Ausflügen, unter anderem nach Pergamon und Ayvalık, lernten die Jugendlichen die türkische Kultur und Geschichte näher kennen.

Sprachbarrieren spielten dabei kaum eine Rolle: Verständigt wurde sich hauptsächlich auf Englisch. Gleichzeitig zeigten die deutschen Gäste großes Interesse daran, auch einige türkische Wörter und Redewendungen zu lernen. Schnell entstanden persönliche Kontakte, aus denen innerhalb weniger Tage neue Freundschaften wurden.

Am Ende der Begegnung präsentierten die Teilnehmenden ihre Projektergebnisse und blickten auf eine ereignisreiche Woche zurück. Neben neuen Erkenntnissen über die Nachhaltigkeitsziele nahmen sie vor allem viele persönliche Eindrücke, interkulturelle Erfahrungen und neue Freundschaften mit nach Hause.

Die Reise nach Balıkesir hat eindrucksvoll gezeigt, wie wertvoll internationale Schulpartnerschaften sind: Sie eröffnen neue Perspektiven, fördern gegenseitiges Verständnis und machen deutlich, dass die Herausforderungen unserer Zukunft am besten gemeinsam angegangen werden können.