Berufsschule Industriekauf­leute

Allgemeines

Wir bilden in 3 Ausbildungsjahren z. Zt. 45 Industriekaufleute aus. Alle Lehrer/innen, die Industriekaufleute unterrichten, haben selbst einen kaufmännischen Beruf erlernt oder einige Jahre in der Praxis gearbeitet.


Ausbildungsdauer und -inhalt

3 Jahre (bei guten Leistungen kann man die Ausbildung auch auf 2 1/2 Jahre verkürzen). Die Ausbildungsbetriebe gehen i.d.R. mindestens vom Realschulabschluss als Einstellungsvoraussetzung aus.

Industriekaufleute steuern betriebswirtschaftliche Abläufe in Unternehmen. In der Materialwirtschaft vergleichen sie Angebote, verhandeln mit Lieferanten und betreuen die Warenannahme und -lagerung. In der Produktionswirtschaft planen, steuern und überwachen sie die Herstellung von Waren oder Dienstleistungen und erstellen Auftragsbegleitpapiere. Kalkulationen und Preislisten zu erarbeiten und mit den Kunden Verkaufsverhandlungen zu führen, gehört im Verkauf zu ihrem Zuständigkeitsbereich.

Außerdem erarbeiten sie gezielte Marketingstrategien. Sind sie in den Bereichen Rechnungswesen bzw. Finanzwirtschaft tätig, bearbeiten, buchen und kontrollieren Industriekaufleute die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Im Personalwesen ermitteln sie den Personalbedarf, wirken bei der Personalbeschaffung bzw. -auswahl mit und planen den Personaleinsatz.

 

Ausbildungsbetriebe

Industriebetriebe mit dem Firmensitz im Landkreis Osterholz. Eine Liste der derzeitigen Ausbildungsbetriebe im Landkreis finden Sie hier.

 

Berufsschulzeiten

Im 1. Ausbildungsjahr zwei Berufsschultage, im 2. und 3. Ausbildungsjahr ein Berufschultag.

 

Bezahlung

Unterschiedlich nach Branche. Im 1. Ausbildungsjahr zwischen 650,– und 900,- €, nach der Ausbildung beträgt das Anfangsgehalt ca. 1.800,- € bis 2.200,- € .

 

Fächer

12 Lernfelder mit berufsbezogenem Unterricht, sowie die Fächer Deutsch, Englisch, Politik und Sport.

 

Prüfung

Zwischenprüfung (diese zeigt nach der Hälfte der Ausbildungszeit den Leistungsstand für den Prüfling und den Betrieb an).

 

Abschlussprüfung

Die Prüfung wird durch die Industrie- und Handelskammer abgenommen und besteht aus zwei Teilen.

Teil 1: Theoretische Prüfung in 3 berufsbezogenen Fächern.

Teil 2: Ein vom Auszubildenden erstellter Report mit der Lösung einer betrieblichen Problemstellung, der im Rahmen eines Prüfungsgesprächs präsentiert wird.

 

Perspektive

Eine Reihe unserer Schüler/innen besuchen nach der Ausbildung weiterführende Schulen (z.B. die Fachoberschule Wirtschaft) oder beginnen bei entsprechender Vorbildung mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium.

 

Profil

Den Auszubildenden der Oberstufe wird ein einwöchiges Prüfungsvorbereitungsseminar angeboten. Die Auszubildenden können an einem Austauschprojekt (z.B. Niederlande) teilnehmen und den Europass erwerben.

Auszubildende, die ihre Außenhandelskenntnisse verbessern möchten, können an ausbildungsbegleitenden Vorbereitungskursen für die IHK-Prüfung Zusatzqualifikation Europakaufmann/-kauffrau teilnehmen.

Im Englischunterricht werden die Schülerinnen auf ein Business Certificate der Cambridge University vorbereitet.

Interessiert Dich der Beruf? Möchtest Du mehr wissen? Wir stehen Euch zu Auskünften gern zur Verfügung. Fragt nach.

Ihre persönliche
Ansprech­partnerin

Ute Nörenberg

Bereichsleiterin

04791. 9083-0
ute.noerenberg@bbs-ohz.de

Was unsere Schüler:innen sagen

„Ich absolviere die Ausbildung zur Industriekauffrau, weil die Ausbildung sehr breit aufgestellt ist und ich Einblicke in alle wichtigen Abteilungen eines Unternehmens erhalte. Nach der Ausbildung habe ich die Möglichkeit aus einer Vielzahl an Abteilungen meinen eigentlichem Berufsschwerpunkt zu wählen, z.B. Vertrieb, Marketing etc.“

„Die Kombination von Theorie und Praxis haben mich dazu bewogen, die Ausbildung zum Industriekaufmann zu absolvieren.“