Berufsfachschule Holztechnik

Die Schulform wird in Kooperation mit entsprechenden Fachbetrieben (Tischlereien) durchgeführt. Sie enspricht dem ersten Ausbildungsjahr der Tischlerausbildung und wird in der Regel auf die Ausbildungszeit voll angerechnet.

 
Aufnahmevoraus­setzungen
  • ein Vertrag mit einer Tischlerei über die betriebliche Ausbildungszeit während des Berufsfachschulbesuches (20 Schultage, liegt spätestens zu Beginn des Schuljahres vor) Informationen zur betrieblichen Ausbildungszeit erhalten Sie mit der Aufnahmebestätigung.
  • Nachweis der gesundheitlichen Eignung nach JArbSchG für den Beruf des Tischlers (Antragsformulare für die gesundheitliche Erstuntersuchung gibt es bei den örtlichen Gemeindeverwaltungen)
  • Hauptschulabschluss

    Die Anmeldung soll bis zum 1.März bei den BBS Osterholz-Scharmbeck erfolgen. Formulare dazu sind im Sekretariat oder auf der Internetseite der Schule erhältlich.
Unterrichtsinhalte

Sie ergeben sich aus den jeweiligen Ausbildungsverordnungen und den Rahmenlehrplänen und umfassen die folgenden Lernfelder:

  • Einfache Produkte aus Holz herstellen
  • Zusammengesetzte Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen herstellen
  • Produkte aus unterschiedlichen Werkstoffen herstellen
  • Kleinmöbel herstellen
Stundentafel und Unterrichtsfächer

Für die einjährige Berufsfachschule
Deutsch/Kommunikation, Fremdsprache/Kommunikation oder Wahlpflichtangebote, Politik, Sport, Religion = 9 Std./Woche
Fachtheorie (mit Lernfeldern) = 9 Std./Woche
Fachpraxis (mit Lernfeldern) z.T. in Praktikumsbetrieben = 18 Std./Woche
Gesamtstunden = 36 Std./Woche

Direkt anschließend kann die Fachstufenausbildung zum Tischler (Dauer 2 Jahre) erfolgen

Deutsch/Kommunikation und Politik = 2 Std./Woche
Fachtheorie (in Lernfeldern) = 7 Std./Woche
Gesamtstunden = 9 Std./Woche
Die fachpraktische Ausbildung erfolgt im zweiten und dritten Ausbildungsjahr im Ausbildungsbetrieb.

Besonderes Profil

Bestandteil der Berufsfachschule ist eine umfangreiche betriebliche Ausbildungszeit (20 Schultage = 160h).
Einbindung von außerschulischen Lernorten in den Unterricht.
Einweisung in Freihandskizzieren und CAD (Technisches Zeichnen am Computer).
Durchführung einer Abschlussprüfung in Theorie und Praxis.

Abschlüsse und Berechtigungen

Nach erfolgreichem Abschluss wird die Ausbildung im 2. Ausbildungsjahr fortgesetzt. Dazu soll im Verlauf der praktischen Ausbildungszeit ein Vorvertrag mit dem Betrieb abgeschlossen werden.

Realschüler/innen können bei entsprechenden Noten am Ende des Berufsfachschuljahres den erweiterten Realschulabschluss erwerben.
Der dafür notwendige Fremdsprachenunterricht ist Bestandteil der Stundentafel.

Hauptschüler/innen können am Ende der Berufsausbildung den Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) erwerben.

 
Voraussetzung

Nachweis des Berufsschulabschlusses und einer erfolgreichen Berufsausbildung.

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Ihr persönlicher
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Björn Piter

Bereichsleiter

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