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Tischlerinnen und Tischler erkunden den Wald

Auch dieses Jahr fand wieder eine Waldexkursion für die angehenden Tischler*innen statt.

In Kooperation mit den Niedersächsischen Landesforsten wurde die Berufsfachschule Holztechnik unter fachkundiger Leitung des Fösters Florian Offermanns durch Teile des Heidhofs geführt. Neben vielen interessanten Erläuterungen zu Aufforstung, Baumarten und Holzeinschlag gab es auch praktische Übungen. So konnten die Schüler*innen selber in einem abgesteckten Areal sogenannte Zukunftsbäume auswählen und kennzeichnen. Unter Zukunftsbäumen im Forst werden diejenigen Bäume verstanden, deren Aufzucht und spezielle Pflege ein möglichst ideales Wachstum und damit auch eine große Wertsteigerung aufweisen.

Spannend waren dabei die für uns eher ungeahnten Zeiträume, in denen der Waldbau stattfindet. So sind die Kulturzeiträume bei Nadelholz von sechzig bis achtzig Jahren noch überschaubar im Vergleich zu über zweihundert Jahren bei beispielsweise Eichen. Der Förster sagt, er sät was er nicht ernten wird und erntet, was er nicht gesät hat.

Neben diesen positiven Erfahrungen wurde aber selbstverständlich die äußerst dramatische Lage des Waldes durch Trockenheit und der damit verbundene Schädlingsbefall thematisiert. So konnten sich die Schüler*innen anhand eines großen Borkenkäferschadens die möglichen Folgen des Klimawandels vergegenwärtigen.

Johannes Overesch

Die forstwirtschaftliche Einschätzung eines Baumes fängt mit der Krone an.

Eine gelunge Exkursion, auch der Hund war zufrieden.

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