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Suchtpräventionswoche an den BBS – Ein Rückblick

Nach monatelangen, zum Teil sehr intensiven Vorbereitungen war es endlich soweit. Die Projektwoche zum Thema Suchtprävention konnte starten. Wir, das Beratungsteam, waren aufgeregt und neugierig zugleich: Wie würde sich die Woche gestalten? Hatten wir an alles gedacht? Haben wir so organisiert, dass der normale Schulablauf nicht gestört wird? Wie werden die Kolleginnen und Kollegen reagieren? Würden die Referenten unsere Erwartungen, aber vor allem auch die Erwartungen der Schülerinnen und Schüler erfüllen?

In der Nachbetrachtung stellen wir fest, dass unsere Erwartungen erfüllt worden sind. Wir haben mit dieser Woche aufgeklärt und zum Nachdenken über das eigene Suchtverhalten angeregt. Wo liegen die Grenzen zwischen Genuss und problematischem  Konsumverhalten? Wir haben es geschafft, das Thema Sucht in den Schulalltag zu transportieren, ohne mit erhobenem Zeigefinger moralisch zu wirken. Wir sind uns sicher, dass hinter geschlossenen Klassentüren weiter diskutiert und dass das eine oder andere Verhalten kritisch betrachtet wird. Wir hoffen, dass wir dazu beigetragen haben, dass Kolleginnen und Kollegen in manchen Situationen mehr Sicherheit im Umgang mit Schülerinnen und Schülern entwickeln, wenn ihnen etwas „komisch“ vorkommt.

Zum guten Gelingen haben vor allem die Referentinnen und Referenten beigetragen. Wir haben sehr unterschiedliche, interessante Menschen kennen gelernt. Alle haben in ihrem bisherigen Leben Erfahrungen mit dem Thema Sucht gemacht. Und von diesen Erfahrungen können wir profitieren. Begeistert waren wir von dem Engagement der Referenten. Sie haben mit großer Ausdauer und Geduld ihren Beitrag zum guten Gelingen geleistet.

Und dann muss noch der „Schnittchenraum“ erwähnt werden. Unser Basislager. Hier haben wir die Referentinnen und Referenten in den Pausen mit Kaffee, Kuchen, Schnittchen, Saft, Wasser und Süßkram versorgt. (Uns natürlich auch). Hier wurden von uns kurzfristige Programmänderungen vorgenommen und der neue Tag durchgesprochen.

Sehr warm war es im „Schnittchenraum“, aber immer interessant, weil es genügend zu erzählen gab. Alle Referentinnen und Referenten waren begeistert von der guten Versorgung und sind natürlich  – auch deshalb – gern in das Basislager gekommen.

Es hat uns viel Spaß gemacht diese Woche zu organisieren und sie durchzuführen. Es war anstrengend, aber bei der positiven Resonanz, die wir bisher erhalten haben, sind wir sehr froh, dass wir dieses Vorhaben umgesetzt haben.

Oliver Polek

für das Beratungsteam

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