Suche 

Solidarität für die Menschenrechte

amnesty international-Briefmarathon 2017 an den BBS

 

Als UNESCO-Schule nehmen wir an dem diesjährigen Briefmarathon teil. Der Briefmarathon, welcher von amnesty international organisiert wird, findet im Zeitraum vom 29. November bis Ende Dezember 2017 statt.

 

Dabei werden Solidaritätsbriefe an Menschen, die sich für Menschenrechte und somit gegen Gewalt, Schikane und Folter einsetzen, geschickt. Gleichzeitig werden Forderungsbriefe an die zuständigen Regierungen versandt. Menschen aus über 180 Ländern nehmen an dieser Aktion teil.

 

Amnesty international ist eine der größten Menschenrechtsbewegung der Welt. Sie operiert unabhängig von Parteien, Religion, Ideologien und Wirtschaftsinteressen. Die Menschenrechtsorganisation gewann 1977 den Friedensnobelpreis. Die Verleihung dieser Auszeichnung wurde mit ihrer klaren, ablehnenden Haltung zu Gewalt, Folter und Terrorismus begründet.

 

Die Briefvorlagen zu den folgenden Personen, für die wir tätig werden wollen, liegen in der Cafeteria der Haupt- und Zweigstelle aus. Zusätzlich haben sich einige Lehrkräfte dafür entschieden, in ihrem Kurs dieses Thema auszugreifen.

 

Im Folgenden stellen wir euch drei Personen vor, an die ihr beispielsweise eure Briefe schicken könnt und die ihr somit unterstützt:

 

Sakris Kupila
Der Medizinstudent kämpft für die Rechte von transgeschlechtlichen Menschen in Finnland. Er will erreichen, dass seine gewünschte Geschlechtsidentität rechtlich anerkannt wird – ohne, dass dafür ein langwieriges und diskriminierendes Prozedere notwendig ist. Bisher können transgeschlechtliche Menschen in ihrem Land die Anerkennung Ihrer Geschlechtsidentität nur erreichen, wenn sie sich einer psychiatrischen Diagnose und einer Sterilisierung unterziehen. Die finnische Gesetzgebung verstößt damit gegen die Rechte transgeschlechtlicher Personen. Ihr Land ist für Offenheit und Toleranz bekannt – dies sollte auch für transgeschlechtliche Menschen gelten.

 

Nakiea Jackson
Am 20. Januar 2014 wurde er in Kingston allem Anschein nach von der Polizei rechtswidrig getötet. Bis heute warten seine Schwester Shakelia und ihre Familie vergeblich darauf, dass die Umstände des gewaltsamen Todes aufgeklärt und die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden. Shackelia ist bei ihren Bemühungen, die Todesumstände ans Licht zu bringen, vielen Hindernissen begegnet.

 

Tadjadine Mahamat Babouri (Mahadine)
Der Menschenrechtsaktivist Tadjadine – auch bekannt als Mahadine – wurde inhaftiert, nachdem er im September 2016 auf Facebook Videos veröffentlichte. Er hat darin auf friedliche Weise Kritik an der Situation in seinem Land geübt und damit lediglich von seinem Menschenrecht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch gemacht. Ihm werden jedoch schwere Straftaten zur Last gelegt, die lebenslange Haftstrafen nach sich ziehen können.

 

Jana Habel und Melina Themann (BG Soziales)

Vorbereitung des Briefmarathons

Infostände mit den Briefvorlagen stehen in den Cafeterien

Aufforderung zum Mitmachen

Aufruf zur Unterstützung für die Aktion

zurück