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Elektromobilität

Bis 2020 sollen mindestens eine Million Elektrofahrzeuge auf Deutschlands Straßen fahren, bis 2030 sogar sechs Millionen. Das ist Ziel des Regierungsprogramms Elektromobilität. Der Spitzenautostandort Deutschland soll zum Leitanbieter und Leitmarkt von Elektroautos werden.

 

Unsere Schule hat entschieden im Mechatronik-Bereich einen Schwerpunkt auf e-Mobilität zu legen. Es wird davon ausgegangen, dass von den Kfz-Mechatronikern in Zukunft die Kompetenz erwartet wird, auch Elektrofahrzeuge warten und reparieren zu können. Darauf hat sich unsere Schule vorbereitet, in dem Lehrkräfte aus diesem Bereich sich systematisch dazu fortgebildet haben und die Themen bereits Eingang in der Ausbildung gefunden haben. So erhalten die Schülerinnen und Schüler im ersten Ausbildungsjahr zum KFZ-Mechatroniker eine Sicherheitsunterweisung (EUP) für Hochvolt-Fahrzeuge (Elektrofahrzeuge) und am Ende der Ausbildung die HV Schulung, die zu Arbeiten an Elektrofahrzeugen befähigt (ohne Produktschulung).

 

Musterzertifikat Hochvoltschulung

Im Rahmen eines schulinternen Projektwettbewerbes bauen Schülerinnen und Schüler des Beruflichen Gymnasiums in Teams einen Tret-Go-Kart zu einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug um. Videoclip Elektro-Go-Kart

 

Die e-Mobilität ist in den Schulcurricula der Jahrgänge 11 bis 13 des Beruflichen Gymnasiums Technik in den Kernpunkten eingearbeitet und wird in einem kontinuierlichen Arbeitsprozess, auch auf Grund der technischen Weiterentwicklung, angepasst.

In diesem Zusammenhang ist die BBS OHZ im internationalen Projekt von ERASMUS+ Key action 2 zum Aufbau von einheitlichen Curricula der e-Mobilität der beteiligten Länder Mitglied.

 

In dem Projekt geht es darum, Materialien für die Ausbildung von KFZ-Mechatronikern für die Wartung und Reparatur von E-Fahrzeugen zu erstellen, Curricula zu untersuchen und Curricula Vorschläge zu erarbeiten.

 

In dem e-mobility Innovation Network arbeiten wir mit folgenden Schulen/ Einrichtungen zusammen:

 

  • CELF – Center for Erhvervsrettede uddannelser Lolland-Falster, Berufsbildende Schule, Nykøbing F., Dänemark
  • Federación Regional de Empresarios del Metal de Murcia, Weiterbildungseinrichtung, Murcia, Spanien
  • TALLINNA TEHNIKAKORGKOOL, Fachhochschule, Tallinn, Estland

 

Presseartikel OSTERHOLZER KREISBLATT

Presseartikel Hamme Report

Im Rahmen eines „Energiewende-Tags“ haben Klassen der Schulformen Berufsschule (Ausbildung Fahrzeugtechnik), Fachoberschule Technik, Beruflichen Gymnasien (Technik. Umwelt) sich mit den politischen Entscheidungen sowie auf das Abwägen von Vor- und Nachteilen von Energiewende-Maßnahmen auseinandergesetzt.

 

Im anschließenden Praxisteil wurden die Grundlagen der regenerativen Energieerzeugnissen (u. a. auch Nutzung der e-Mobilität) handlungsorientiert mit mobilen Laborversuchen erforscht.

Projekt „e-Bike – Nutzung in den ländlichen Regionen“

Schüler verschiedener Schulformen sowie Lehrer sind mit dem e-Bike statt mit dem Auto bzw. Bus zur Schule/Arbeitsstätte gefahren.

 

Aus dem Modellversuch ergeben sich zusammenfassend folgende Ergebnisse:

 

Die Teilnehmer bewerteten die Testwoche im Durchschnitt mit einer 8 von 10. Alle Befragten stimmten „voll zu“ oder „eher zu“, dass sie sich vorstellen könnten, mit einem e-Bike in Zukunft zur Schule/zur Arbeit fahren zu können. (Anmerkung: Mittlerweile haben sich drei Lehrerkollegen ein e-Bike gekauft und fahren damit regelmäßig zur Schule)

Mit dem Erasmusplus KA 1 – Projekt haben wir unsere Auszubildenden u.a. in folgende EU-Länder: UK, FR, NL, ES, NO, IT, PL, PT entsendet. Neben den berufsfachlichen Aufgaben sollen sich die Auszubildenden mit den Arbeits-, Gesundheit- und Umweltschutzgesetzen der entsprechenden Länder auseinandersetzen und in den Praktikumsbetrieben insbesondere nach Umweltmaßnahmen recherchieren. Schwerpunkte sind dabei: Nutzung von Umweltmanagementsystemen, Energieverbräuche, Umgang mit Abfall/Wertstoffen.

KFZ-Schüler in Worcester /England (Firma Morgan)