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ProReKo

 

Die BBS Osterholz-Scharmbeck im Schulversuch »Projekt Regionale Kompetenzzentren« (ProReKo)

ProReKo ist ein an 19 niedersächsische Berufsbildende Schulen vergebenes Projekt der niedersächsischen Landesregierung. Die offizielle Laufzeit ist vom 1. Januar 2003 bis zum 31. Dezember 2007. Mit dem Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes wurde die Laufzeit bis maximal Ende 2010 verlängert.

 

Ausgangspunkt des Schulversuches ist eine Entschließung des Niedersächsischen Landtags, in der die niedersächsische Landesregierung aufgefordert wird, einen fünfjährigen Schulversuch unter dem Thema »Berufsbildende Schulen in Niedersachsen als regionale Kompetenzzentren« durchzuführen. Die Beschlussempfehlung des Kultusausschusses und der Beschluss des Landtages erfolgten einstimmig.

 

Das Globalziel unseres Schulversuchs lautet:»Zum Abschluss des Projektes haben wir ein Modell, dass unsere Schule zu einem regionalen, kundenorientierten Dienstleister für die berufliche Bildung im Landkreis Osterholz entwickelt und die Qualität unserer schulischen Arbeit messbar verbessert.«

 

Auf die folgenden Fragestellungen werden von uns Problemlösungen im Rahmen einer offenen Projektarbeit, für die ein Projektstrukturplan erstellt wurde, erwartet:

 

Bildungsangebote
Kann ein Kompetenzzentrum für berufliche Bildung, in dem Erstausbildung stattfindet, im Sinne lebenslangen Lernens und auf der Basis des regionalen Qualifizierungsbedarfs ein Angebot von Aus- und Weiterbildung entwickeln, vorhalten und umsetzen?

 

Personal
Welche Bereiche des Personalmanagements (eigenständige Personalbewirtschaftung, Personalführung und Personalentwicklung) muss ein regionales Kompetenzzentrum wahrnehmen?

 

Finanzen
Welches Ausmaß von Budgetautonomie ist für ein regionales Kompetenzzentrum erforderlich und wie lässt es sich umsetzen? SchulverfassungWelche Organisationsstrukturen müssen im Kontext von Schulautonomie und neuen Steuerungsmodellen neu gestaltet werden?

 

Qualitätssicherung
Wie lassen sich Qualitätsbewusstsein, Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung als systematisches Qualitätsmanagement im Kontext größerer Selbstständigkeit und Gestaltungsspielräume institutionalisieren.

 

Die Schulverfassung, der Organisationsplan und die »Organe der Schule« geben Auskunft über eine veränderte Steuerungs- und Arbeitsstruktur, die von großer Verbindlichkeit getragen sind.

 

Im Sommer 2005 hat die Schule einen Zwischenbericht zum Stand ihrer Projektarbeit bei der Landesprojektgruppe abgegeben.

 

Im Mai 2007 wurde erstmalig eine Zielvereinbarung mit dem Kultusministerium auf der Grundlage der vier Landeskennzahlen getroffen. Die Vereinbarung ist für drei Jahre gültig.

 

Informationen und Eindrücke von der Abschlussveranstaltung des Schulversuchs am 17. Juni 2008 erhalten Sie hier.

 

Die Schulinspektion im Herbst 2005 hat der Schule eine ausgesprochen gute Arbeit bescheinigt. Den Schulinspektionsbericht können Sie hier in voller Länge einsehen.

 

Die Steuergruppe auf der schulischen Abschlussveranstaltung

Die 19 ProReKo-Schulen in Niedersachsen

Die erste Zielvereinbarung mit dem Ministerium ist unterzeichnet

Die Kultusministerin überreicht die Urkunde auf der Abschlussveranstaltung in Hannover