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„Rohstoffexpedition“ an den BBS OHZ

17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung – denen haben sich die Vereinten Nationen und damit auch wir als UNESCO-Projektschule seit einigen Jahren verschrieben. Gleiches gilt für die Organisation GERMANWATCH, die sich seit 1991 für globale Gerechtigkeit und den Erhalt der Lebensgrundlagen einsetzt. Deren Kooperationspartner GEOSCOPIA war schon häufiger an den BBS OHZ und präsentierte dabei Themen des Klimawandels u. a. durch aktuelle und Live-Satellitenaufnahmen. Nun war es wieder soweit: Im Rahmen der „Rohstoffexpedition“ wurden fünf Klassen der BBS fachkompetent und aktuell über die neuesten Entwicklungen hinsichtlich des globalen Rohstoffabbaus und seiner Konsequenzen aufgeklärt.

In Deutschland gibt es selbst kaum eigene Rohstoffe, wir konsumieren und verbrauchen sie jedoch weit über dem globalen Schnitt. Trotz des zunehmenden Einsatzes an regenerativen Energien, wird der Bedarf an fossilen Energiequellen nicht geringer, was vor allem auf den erhöhten Stromverbrauch durch die zunehmende Elektrifizierung, Digitalisierung und Mobilität zurückzuführen ist. Dass die Auswirkungen davon auf Natur und Mensch drastisch sind, war an den vielen Satellitenbildern deutlich zusehen.

In den gemeinsamen Diskussionen kam es auch immer wieder zu selbstkritischen Gedanken und Fragen, was man denn als Einzelne(r) tun könne.

Wenn eine nachhaltige Entwicklung im Sinne der vereinbarten Ziele der UN stattfinden soll, dann muss ein neuer, gerechter Umgang mit Rohstoffen stattfinden. Diese Erkenntnis war sicherlich schon einigen der vertretenen Schülerinnen und Schüler bewusst, doch hat die Veranstaltung sicherlich weitere überzeugt. Wir sind Herrn Geissler sowie GEOSCOPIA und GERMANWATCH für die kompetente Durchführung der Rohstoffexpedition sehr dankbar.

Bernd-Martin Wischhusen

Herr Geissler erläutert den aufmerksamen Schülerinnen und Schülern eine Satellitenaufnahme

Aus dem Orbit direkt in die BBS: die Satellitenantenne

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