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Praxischeck der Energiescouts in den Bremer Messehallen

Weniger ist häufig mehr, das war die zentrale Message von Herrn Dipl.-Ing. Stefan Geitz (Betriebsleiter der Messehallen Bremen) an die Schüler der FW 11.1. Dieser Zusammenhang galt letztendlich sowohl für die ursprüngliche Dimensionierung der Heizungsanlage, als auch die eingesetzten Kühlsysteme, sowie das Beleuchtungskonzept in den Bremer Messehallen.

Die genannten Bereiche, die einen entscheidenden Beitrag für gelungene Events in den Messehallen liefern, wurden in den letzten Jahren immer wieder auf den Prüfstand gestellt. Das Ergebnis war immer wieder das Gleiche, dass die ursprünglich installierten Anlagen in vielen Momenten der alltäglichen Nutzung überdimensioniert waren.

Diesem Sachverhalt wurde durch modernere Konzepte und Anlagen Abhilfe geschaffen. So konnte der Energiebedarf und Ressourcenverbrauch in den letzten Jahren in erheblichem Umfang reduziert werden. Das wirkt sich insofern nicht nur positiv auf die Umwelt aus, sondern schont auch den Geldbeutel der Veranstalter und Förderer.

Ziel der Exkursion war, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen ihrer Ausbildung zum Energiescout anhand praktischer Beispiele für das Thema Energieeffizienz zu sensibilisieren, damit diese im nächsten Schritt nach Energieeinsparpotentialen in ihren Praktikumsbetrieben Ausschau halten, diese identifizieren und Verbesserungsvorschläge zur Verbesserung der Energieeffizienz im Betrieb unterbreiten. Die dafür notwendigen fachlichen Grundlagen wurden bereits in den Einführungsworkshops zum Thema Energieeffizienz und Klimawandel gelegt.

Das Fazit der Klasse für die Bremer Messehallen lautete daher: Die Mühe und der Aufwand hat sich gelohnt. Unsere Nachfahren und somit zukünftige Generationen werden davon profitieren. Nicht zu vergessen, dass durch die Kosteneinsparungen auch der Geldbeutel der Steuerzahler entlastet wird.

Frank Helmes

Schülerinnen und Schüler der FW11.1 informierten sich in der ÖVB-Arena zum Thema Energieeffizienz

Die ÖVB-Arena mal ohne Publikum

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