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PRAG – Kursfahrt von SchülerInnen des 12. Jahrgangs des Beruflichen Gymnasiums

Zehn Stunden Zugfahrt, wie es sich für eine Umweltschule gehört, die musste man schon auf sich nehmen, um das Ziel zu erreichen: Prag mit seinen Kuppeln, Türmen, Brücken und seiner wechselhaften Geschichte. Natürlich kamen die Glanzlichter Prags nicht zu kurz: UNESCO-Weltkulturerbe gab es hier viel zu sehen: der Altstädter Platz mit der berühmten Uhr, die Karlsbrücke, die Burg Hradschin mit dem Veitsdom, aber auch Josefstadt: der erhaltene Teil des ehemaligen jüdischen Viertels und Ghettos. Bei sonnigem Wetter, guter Laune und einem guten Quartier ließen sich manche Fußmärsche bewerkstelligen.

 

In Josefstadt hatten wir die Chance den alten jüdischen Friedhof zu besichtigen. Obwohl er nur ca. 1ha groß ist, enthält er über 12.000 Grabsteine. Anders als im Christentum bleiben die Gräber im Judentum bestehen. Da aber die Juden keine größere Fläche zugewiesen bekamen, mussten sie ihrer Toten auf engem Raum bestatten.

 

Bedrückend war der Gang durch die Ausstellungsräume: beschrieben mit Namen der Toten, die während der Nazi-Diktatur ermordet wurden: die Liste wird auch heute noch fortgesetzt.

 

Ihre Namen sollen nicht vergessen werden.

 

 

Ute v. Harten

 

Blick auf Moldau und Prag

kurze Pause

der jüdische Friedhof

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