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Im Namen des Volkes – Gerichtsverhandlung live erlebt

22 Auszubildende zum KFZ-Mechatroniker der BBS besuchten im Rahmen des Politikunterrichtes das Amtsgericht Osterholz.

Der zu verhandelnde Fall hatte es in sich: Angeklagt war ein Osterholz-Scharmbecker, der zum einen in einem leerstehenden Haus eingedrungen und zum anderen einen Roller geklaut haben soll.

Der angesetzte Termin war eine Folgeverhandlung und so nahm sich Richter Dittmayer im Vorfeld Zeit, um die Auszubildenden über den aktuellen Sachstand sowie über das deutsche Gerichtswesen zu informieren.

Im Laufe der Verhandlung, mit mehreren Zeugenvernehmungen und der Anhörung des Angeklagten sowie seines Verteidigers, ergab sich aus Sicht der Prozessverfolger keine eindeutige Erkenntnis, ob der Angeklagte nun schuldig oder unschuldig sei. So wurde mit Spannung das Urteil erwartet.

Richter Dittmayer sprach den Angeklagten im Falle des Einbruchs frei, sah es aber als erwiesen an, dass er den Roller gestohlen hatte. Das Urteil, im Namen des Volkes, lautete: Acht Monate Haft ohne Bewährung, da der Angeklagte noch unter Bewährung stand.

Nach der Verhandlung diskutierten die Auszubildenden mit Richter Dittmayer noch über den Prozessverlauf und das Urteil.

Die angehenden KFZ-Mechatroniker erlebten einen spannenden Vormittag; Im Namen des Volkes.

Jürgen Grimm

Blick in den Gerichtssaal des Amtsgerichtes Osterholz

Für die Zuschauer gelten strenge Regeln

Das Schild am Eingang des Amtsgerichtes

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