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Frankreich-Projekt 2017

Gymnasiasten der Klasse 11 als Praktikanten im Elsass und zu Besuch bei ihren französischen Korrespondenten
Auch in diesem Jahr machten sich wieder Schüler und Schülerinnen der BBS OHZ auf den Weg ins Elsass, um dort ein 14-tägiges Berufspraktikum zu machen. Die 14 Jugendlichen wohnten zusammen mit ihren Lehrkräften in der Jugendherberge, die sich im Schloss Rohan in Saverne befindet. Von dort aus gingen sie zu Fuß  zu ihren Praktikumsbetrieben: Hotel, Restaurant, Gartencenter, Bioladen, Tee- und Kräutergeschäft, Jachthafen und Kitas.
Am Wochenende besuchten sie Straßburg und Nancy. In Straßburg lernten sie das Tomi-Ungerer-Museum kennen und erkundeten die Altstadt, die zum Weltkulturerbe der UNESCO zählt. Am nächsten Tag machten sie einen Ausflug nach Nancy und erfuhren, dass es in Nancy, Lothringen, ein weiteres Kulturerbe der UNESCO gibt: Es ist der Place Stanislas, der nach dem polnischen König benannt wurde und in Frankreich Herzog von Lothringen wurde.
In Bouxwiller lernten sie ihre französischen Korrespondentinnen kennen, die im April 2018 zu Gast bei uns an der Schule und in Osterholzer Familien sein werden. Auch  sie wollen ein Auslandspraktikum machen und Norddeutschland mit seinen Sehenswürdigkeiten und seiner Kultur erleben.
Unsere Schüler erhielten kurz vor den Sommerferien die Europässe, die europäische Bescheinigung einer Auslandsmobilität. Bei dieser Übergabe durch den Schulleiter, Herrn Windmann, berichteten sie über ihre Eindrücke, die sie im Elsass,  in  den Betrieben und bei den Begegnungen mit den französischen Schülerinnen unserer Partnerschule in Bouxwiller gemacht haben. Sie hatten eine Präsentation mit vielen Fotos vorbereitet und erzählten von ihren Eindrücken: „Im Elsass ist alles so schön lieblich mit Blumen dekoriert. Die Franzosen verstehen es besser, besondere Ereignisse zu zelebrieren. Auch ihr Essen ist mit mehr Liebe zubereitet. Sie sind entspannter und lassen sich sehr viel Zeit während ihrer Mittagspause. Aber jede Kultur hat eben auch ihre Vorteile. Unsere deutsche Kultur hat andere Vorteile.“
Eine Schülerin bedankte sich im Namen der Gruppe abschließend bei allen Eltern und dem Deutsch-Französischen Jungendwerk für die finanzielle Unterstützung. Ohne diese „Finanzspritzen“ hätten sie diese tollen 14 Tage im Elsass nicht erleben können.

Ute Nörenberg
Französischlehrkraft der BBS OHZ

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