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Es ist so weit, das Automatisierungslabor kommt.

 

Im Zuge der Umgestaltung des ehemaligen Zerspanungslabors zum Automatisierungslabor konnte das vierte Ausbildungsjahr der Metallbauer erstmalig die neugestalteten Pneumatikwagen zur Prüfungsvorbereitung nutzen.

Hierzu wurden Druckluftanschlüsse installiert und die bisher fest installierten Pneumatikübungsstände auf Rollwagen mobil gemacht.

Ein erster Durchlauf im Zuge der Prüfungsvorbereitung war auch unter Coronabedingungen erfolgreich. Die Metallbauer haben die Pneumatikwagen für die Prüfungsvorbereitung genutzt.

Anstatt ein neues Pneumatiksystem für das neue Automatisierungslabor einzukaufen, wurde entschieden, dieses in Eigenregie im Rahmen eines Ausbildungsprojektes anzufertigen. Auszubildende und Fachpraxislehrkräfte haben Hand angelegt.

So ist die Idee entstanden, auf Werkstattwagen Lochrasterbleche anzubringen, auf denen die Auszubildenen selbstständig Pneumatik-Schaltungen leicht auf- und abbauen können. Diese kostengünstige Variante erlaubte es, die vorhandenen Materialien weiter zu nutzen.

Jeder Pneumatikwagen wurde mit einem Pneumatikbauteilsatz ausgestattet. Alle grundlegenden Anforderungen können damit umgesetzt werden. Für die zu erwartenden Prüfungsaufgaben sind die Auszubildenden damit bestens gerüstet.

Und wenn einmal ein größeres Projekt umgesetzt werden soll, lassen sich problemlos mehrere Wagen zusammenschalten. Damit wird die Möglichkeit gegeben, realitätsnah zu simulieren.

Außerdem sind die Pneumatikwagen alle auf Rollen angebracht und können nun für anstehenden Gesellenprüfungen auch in der Werkstatt eingesetzt werden.

Für die anstehende Gesellenprüfung wünschen wir den Metallbauern viel Erfolg.

Andreas Fuhrken, Andreas Märtens

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