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Erinnern an Kurt Albrecht

Veranstaltung zum 70. Jahrestag der Hinrichtung des Deserteurs Kurt Albrecht in Osterholz-Scharmbeck
Nur wenige Tage vor dem Kriegsende 1945 wurde am 28.4.1945 auf dem Schützenplatz in Osterholz-Scharmbeck ein junger Mann hingerichtet, der seine Einheit verlassen hatte und nach Hause wollte. Dieses Ereignis hatte der ehemalige BBS-Geschichtslehrer Ulrich Schröder vor zehn Jahren mit seinen Schülern in einem Geschichtsprojekt aufgearbeitet.

 

Ein Ergebnis war, dass durch die Projektarbeit der Weg vom Bahnhof zur BBS Hauptstelle neu gestaltet und nach Kurt Albrecht benannt wurde. Es war der erste Weg bundesweit, der den Namen eines Deserteurs bekam.

 

In einer Veranstaltung am 70. Jahrestag der Hinrichtung wurde vor fast 200 Schüler/innen an Kurt Albrecht und an das Projekt erinnert. Es ging auch um die Frage,  welchen Stellenwert und welche Bedeutung das  Erinnern für das gegenwärtige Leben hat. Frau Jannowitz-Heumann vom Kreisarchiv und Herr Wolpers von der Stiftung Niedersächsische Gedenkstätten setzten sich mit dieser Thematik auseinander und stellten die Aufgaben ihrer Einrichtungen vor.

Ulrich Schröder

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