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Das volle Programm: Krakau, Oskar Schindler und Auschwitz

„Wer nur ein einziges Leben rettet, rettet die ganze Welt“ – dieser aus dem Talmud stammende Spruch ist in den Ring eingraviert, den die von ihm geretteten Juden Oskar Schindler schenkten. Aus echtem Zahngold gemacht, war der Ring am Kriegsende das Einzige, was sie besaßen, um Schindler zu danken.

21 SchülerInnen des 12. Jahrgangs machten sich auf den Weg nach Polen, um das alte Krakau zu entdecken: UNESCO Weltkulturerbe ist die Altstadt von Krakau mit dem größten Marktplatz Europas, die Wawelburg mit ihrer langen Geschichte und dem Drachen, der sie noch immer bewacht, wurde fachkundig von unserer Reiseleitung erläutert.

Viel zu laufen und zu sehen gibt es in dieser alten Stadt. Sie hat eine lange Geschichte. Früher war jeder zehnte Bürger der Stadt jüdischen Glaubens. Sie hatten ihr eigenes Viertel, dass auch heute noch erhalten ist. Es gibt aber heute nur noch wenige Juden in Krakau. In der Nazi-Diktatur mussten sie zunächst im Ghetto leben und wurden dann in Auschwitz und anderen Vernichtungslagern ermordet.Was das bedeutet, wurde in Auschwitz und Birkenau bedrückend klar: der Verlust allen Eigentums, das Trennen der Familien, das Aussortieren der Menschen und ihr Sterben.

In der Oskar Schindler Fabrik allerdings zeigte sich, dass es auch in dieser Zeit Menschen gab, die versucht haben, anderen zu helfen, neben Helden wie Schindler wurden auch die „Alltagshelden“ sogenannte „Gerechte unter den Völkern“ – beschrieben: Menschen, die andere versteckt haben, die Essen und Trinken gegeben haben, die Leid gemildert haben.Abgerundet wurde die Kursfahrt am letzten Abend mit einem Essen in einem jüdischen Restaurant mit einem Klezmerkonzert, der alten jüdischen Musik.

Intensive Eindrücke, eine lange Busfahrt, interessierte SchülerInnen und ein geselliges Miteinander prägten diese Kursfahrt.

Ute v. Harten, Marek Hoffmann

Marktplatz in Krakau

Der Gedenkraum in Schindlers Fabrik

Auf dem Gelände des Konzentrationslagers Auschwitz

Gedenkstein in Birkenau

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